ESF PROJEKT: "ANDERE WEGE IN INTEGRATION"

 


 

 






das projekt:

Dieses niederschwellige, aus verschiedenen Bausteinen bestehendes Angebot,
ist vor allem für Jugendliche gedacht, die aus anderen bestehenden Hilfen
herausgefallen sind und/oder die schnell und unbürokratisch betreut
werden müssen, um nicht noch weiter sozial abzusteigen.

 


 


projekt bausteine:

1. Casemanagement
Durch intensive, zielgerichtete Beratung und Begleitung werden die Jugendlichen dazu befähigt, sowohl das eigene, persönliche Netzwerk, als auch die professionellen, institutionellen Netzwerke des Casemanagers zu nutzen. Casemanagement wird so zu einem Beratungs- und Begleitprozess zwischen Casemanager und Jugendlichem, in dem eine möglichst passgenaue, kontaktfähige, soziale und berufliche Integrationsstrategie entwickelt wird. Dabei werden folgende Phasen durchlaufen: Erstgespräch, Anamnese, Kompetenzbilanz, Integrationsplanung, Leistungssteuerung,  Evaluation.

 

2. Unterstützung im Sozial- und Lebensumfeld
Ziel ist, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, damit es den jungen Menschen möglich ist, Hilfe anzunehmen. Schaffung elementarer Lebensvoraussetzungen als Grundlage für den Beginn einer schulischen und beruflichen Integration. Geordnetes Wohnen, gesicherter Unterhalt und persönliche Stabilität sollen in einer ambulanten Betreuung für alle Mädchen und Jungs sichergestellt werden. Die Bereitschaft für tagesstrukturierende und stabilisierende Angebote soll erreicht werden.

3. Tagesstrukturierung/Stabilisierung
Eine schrittweise Hinführung an ein Arbeitsverhältnis erfolgt in Form von Verhaltenstraining, Veränderung problematischer Verhaltensweisen, Tagesstrukturierung, Arbeitstraining, Erhöhung der Belastbarkeit bis hin zum Achtstundentag.

4. Förderung/Leistungssteigerung
Kennen lernen produktionsähnlicher Bedingungen (genaue Fertigung, Strategien für effizientes Arbeiten) und Erhöhung  der persönlichen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, um den Schritt in die freie Wirtschaft zu vereinfachen. Zudem finden unterschiedliche Angebote (Grundlagenunterricht / Soziale Gruppenarbeit / Erlebnispädagogik) statt.

5. Beschäftigung in Betrieben
Durch Vermittlung in Praktika und Probearbeitsstellen sollen die Jugendlichen an den realen Arbeitsalltag in der freien Wirtschaft herangeführt werden. Die persönlichen Beziehungen, die bei solchen Beschäftigungsformen entstehen, sind die beste Voraussetzung, auch Jugendliche mit weniger guten Zeugnissen in eine Berufsausbildung zu vermitteln (Nutzung des Klebeeffektes).